Ein Brandschutzkonzept in ein historisches Gebäude zu integrieren, stellt Planer und Errichter immer vor Herausforderungen. Das historische Erscheinungsbild der Gebäude soll durch die Maßnahmen so gering wie möglich beeinträchtigt werden und die Bausubstanz dabei möglichst unversehrt bleiben. In alten Gebäuden ist zudem der Platz zur Installation von Brandschutzsystemen oft sehr begrenzt, was dem Errichter-Team sowohl den Antransport als auch die Installation ungemein erschwert.
Das war schließlich auch die zentrale Herausforderung, mit der unser Serviceteam beim Projekt „Isartor München" konfrontiert wurde.
Das mittelalterliche Torgebäude samt Türmen, das einst Teil der Münchner Stadtbefestigung war, beherbergt heute das Valentin-Karlstadt-Musäum, das dem berühmten Komiker Karl Valentin und seiner Partnerin Lisl Karlstadt gewidmet ist. SIMON PROtec erhielt vom Baureferat der Landeshauptstadt München den Auftrag, ein modernes Brandschutzkonzept in Form eines Feuerschutzvorhanges in das alte Gemäuer zu integrieren.
Unsere Servicetechniker installierten auf engstem Raum einen Feuerschutzvorhang der Schutzklasse EI 30+ mit der Sonderlackierung DB 703. Herausfordernd dabei waren vor allem der Transport sowie die Installation des Vorhangs im engen Turmgebäude. Beides konnte durch unser geschultes Serviceteam ohne Probleme gemeistert werden.
SIMON PROtec konnte in den letzten Jahren mehrfach unter Beweis stellen, dass sich modernster Brandschutz problemlos in historische Bausubstanz integrieren lässt, wenn die Konzeption und die Installation gut koordiniert sind, so wie es bei diesem Projekt der Fall war.
(Bildquelle: Quelle: Wikimedia Commons, Diego Delso, delso.photo, License CC BY-SA)